Die Moldau ist schön

Die Fahrt aus Prag ist stressig. Wir haben uns spontan entschieden nach Süden zu radeln. Die Alpen locken. Die Route entlang der Moldau ist schön. Wir fahren durch unser erstes Flüsschen und bemerken kurz danach die Brücke. Nach ein paar Schlenkern rechts und links die Hänge hoch nehmen wir die Talstraße. Wir verbringen eine Nacht in der Burg Karluv.

In der Burg am Morgen danach
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Prag wir kommen

Der nächste Tag wird richtig bergig. Dafür süße kleine Dörfer auf der Route.
Dann geht es endlich bergab zur Elbe. Wir genießen entspannte Kilometer am Fluss. Abends finden wir ein gutes Plätzchen direkt am Ufer. Am nächsten Morgen werden wir von gefühlten tausend Asseln im Vorzelt begrüßt. Ein paar sind sicher mitgefahren und unterwegs abgesprungen.

Wir kommen näher nach Prag und der Radweg wird befahrener. Wir entschließen uns ein günstiges Zimmer für die Nacht zu nehmen. Dieses liegt natürlich oben auf dem Schlossberg. Also noch mal kräftig reintreten.
Wir genießen die Dusche und schlendern abends gemütlich durch die Stadt.

Prag ist immer wieder schön.

Auf nach Tschechien

Am nächsten Morgen fahren wir mit seichtem Anstieg weiter auf den Erzgebirgskamm.
Es regnet ein paar mal. Wir kochen das erste mal Mittag in einer Bushaltestelle während es regnet. Das nötige Wasser besorgen wir uns im Haus gegenüber. Wir bekommen gleich noch Limonade dazu. Vielen Dank dafür!
Den nächsten Regenguss verbringen wir mit einkaufen und Kaffee trinken bei Netto. optimales Timing.
In Olbernhau kommt ganz ‚überraschend‘ die Grenze. Wir hätten es fast verpasst. Jetzt kommt richtiges Urlaubsfeeling auf.

Am Abend entscheiden wir uns eine Abkürzung quer durch den Wald zu nehmen um ein ruhiges Plätzchen für die Nacht zu finden. Oberhalb eines Sees passieren wir eine passende Wiese.
Die neu gekaufte Faltschüssel ist Gold wert. Wasser vom See direkt am Zelt.

Es wird eine ruhige Nacht.

Während einer Pause
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Die erste Etappe

Endlich unterwegs. Ziel ist Tschechien. Erstmal immer bergauf. Das erste mal mit vollem Gepäck. Fühlt sich noch ungewohnt an.
Bei Augustusburg das erste mal schön steil aber es geht, wir sind oben.
Nächste Aufgabe, Benzin für den Kocher besorgen. Wir brauchen einen Liter. Aber da ist die Mindestmenge von 5 Litern. Warum eigentlich? Also jemanden ansprechen und hoffen, dass er Benzin tankt. Brennt sauberer als Diesel. Klappt auf Anhieb. Geht gut los.

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weggeradelt

Nun ist es passiert, wir sind unterwegs.

Nach langer Vorbereitung ist aller Ballast entschwunden. Keine Rechnungen, keine Verpflichtungen nur die Dinge welche man wirklich braucht. Alles ist viel simpler und entspannter. Man kann einfach auf Körper und Geist hören.
Realisiert haben wir den Schritt ins Abenteuer tatsächlich erst auf den ersten Kilometern. Es war sehr emotional.

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