Zwei nach Osten mit dem Rad

Nun ist es soweit:
Eine Idee wird in die Tat umgesetzt.

Unser Ziel: So weit nach Osten fahren bis wir im Westen wieder auftauchen.

Hier halten wir euch auch auf dem Laufenden:

   

Das Aktuellste

Pakistan begrüßt uns mit einem kaputten Bus, ewiger Hitze und einem Sandsturm am ersten Tag. Der Iran hingegen lässt nichts auf sich kommen und schenkt uns sogar noch einen kostenlosen Transfer zur Grenze, damit wir es rechtzeitig schaffen. Im Iran ist am Freitag frei und die Grenze schließt donnerstags schon 14 Uhr. Der Grenzübertritt ist unspektakulär. Es gibt eine schnelle Abfertigung auf der iranischen Seite. Nicht einmal eine Zollstelle. Dafür bekommen wir am einzigen pakistanischen Grenzposten viel Aufmerksamkeit und es werden privat Fotos von unseren Pässen gemacht. Wofür sie das nutzen, wollen wir lieber nicht wissen. Dafür findet uns die Highway Polizei um uns mit Keksen als Willkommensgruß zu empfangen. Ein langer heißer Tag geht mit 40Grad und einem erneuten Sandsturm (die 3h Mittagspause verbringen wir in einem halb offenen Gebetsgebäude) zu Ende. Nach viel zu viel Kilometern zelten wir auf einer Veranda in der Wüste (wild West Feeling) wegen des Sandsturmes.

Wilder Westen Gefühl kommt auf
Mhhh lecker Nachtisch

Das sind wir.

Wir sind ein Pärchen aus Chemnitz (Diana, Pädagogin und Patric, Informatiker, beide 38 Jahre alt), welches sich entschieden hat immer nach Osten zu fahren bis wir ein mal um den Globus geradelt sind.
Patric ist bereits im November 2018 mit dem Fahrad um Neuseeland und dann von Istanbul dem europäischen Fernradweg Nummer 13 bis nach Deutschland gefolgt und hat Lust bekommen weitere Länder mit Rad zu bereisen. Wir lernten uns kennen und radelten gemeinsam durch Deutschland.
Manchmal mit Minimalgepäck oder vollgepackt mit Kletterutensilien zum Fels. Es passt super zwischenmenschlich und unsere Vorstellungen sind annähernd gleich. Dabei entwickelte sich der Plan die Welt zu umrunden.
Die Reisegeschwindigeit auf dem Fahrrad empfinden wir als optimal um Land und Leute kennenzulernen. Ferner ist das Reisebudget leichter aufzubringen.
Aus Erfahrungswerten planen wir mit 450 € im Monat. Geschlafen wird im Zelt und gekocht wird selber. Die Auslandskrankenversicherung ist erst einmal für zwei Jahre abgeschlossen. Was die Routenplanung angeht haben wir immer grob einen Plan, dieser ändert sich jedoch regelmäßig. Da sind wir recht spontan.

Meist mit dem Zweirad unterwegs und Spaß dabei

Der Blog

Video [28] Kappadokien für uns

Wegen COVID ist Kappadokien leer. In diesem Teil unserer Reise erkunden wir Kappadokien zu Fuß und genießen die Ruhe. Wir haben es sehr genossen. Die Bilder sprechen für sich:

Video [27] – Die erste Steppendurchquerung

Wir fahren nach Konya, was die Regengrenze darstellt. Die dadurch entstandene Steppe ist unsere erste auf dieser Tour. Zwiesel bekommen wir zu hören und dann zu sehen.Außerdem treffen wir ein weiteres französisches Pärchen. Wir entscheiden uns auf unbestimmte Zeit zusammen weiterzureisen. Aber seht selbst:

Video [26] – Bärenbesuch in der Nacht

Unser neuestes Video ist live. Diesmal bekommen wir einen grummeligen, haarigen Besucher in der Nacht. Außerdem genießen wir die Einsamkeit des Westufers des Beyşehir Sees. Ein traumhafter Platz für die Nacht. Doch seht selbst: Lagt ihr schon mal im Zelt und hattet tierischen Besuch in der Nacht? Erzählt uns davon!